Scheffold-Gymnasium

Schwäbisch Gmünd

Studienfahrt Côte d’Azur 2014

1. Le journal du mardi – 16.9.2014: Cannes & Ile Sainte-Marguerite

von: Anja Wagenblast, Kristina Dronov, Jasmin Krazer, Christine Edelmann, Nathalie Hoppe, Maren Plocher, Mareen Dworschak, Jana Bunkowski

Der erste Tag fing für unsere 38-köpfige Gruppe schon sehr französisch an, zum Frühstück gab es nämlich Baguette mit Marmelade. Frisch gestärkt machten wir uns gemeinsam in unserem Reisebus auf, eine weltberühmte und wunderschöne Stadt zu erkunden: Cannes.

Cannes ist hat vor allem durch die Filmfestspiele an Bekanntheit gewonnen. Deshalb war unser erster Besichtigungspunkt auch das „Palais des festivals et des congrès“, auf dessen rotem Teppich schon viele VIPs standen – so auch wir. 😉 Dort starteten auch die Führungen, die eine deutschsprachig, die andere auf Französisch. Durch diese erfuhren wir viele interessante Details über Cannes. Die zahlreichen luxuriösen Hotels und Boutiquen entlang der Promenade ließen zusätzlich ein sehr besonderes Flair aufkommen; fast konnte man meinen, selbst ein (reicher) Franzose und Bewohner der Stadt zu sein. Die malerische Altstadt lud uns zum Fotografieren und Träumen ein, selbst ein einfacher Markt wirkte plötzlich wie eine wunderschöne Sehenswürdigkeit. Von dort aus ging es eine Treppe hinauf zu einem Aussichtspunkt, der einen Blick über die gesamte Schönheit der Stadt ermöglichte. Natürlich machte uns dieser sprachlos. Schließlich hatten wir noch Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.01_DSC_0063 02_DSC_0067 03_DSC_0085 04_DSC_0101 05_DSC_0106

Später fuhren wir mit einem Boot zu der „Ile Sainte-Marguerite“. Durch deren Nationalpark machten wir einen Spaziergang, und entdeckten eine einsame Bucht, wo wir uns niederließen, um im erfrischenden Meer zu baden, von den Felsen ins Wasser zu springen (natürlich unter Aufsicht!) oder die mitgebrachten französischen Spezialitäten wie Baguette und Oliven zu genießen. Nach einigen erholsamen Stunden ging es mit dem Boot die Küste entlang, in Richtung Antibes. Die entspannte Stimmung, der warme Wind und das Meer riefen Urlaubsstimmung herauf. Nach dem Abendessen in unserem Quartier „Les Jardins de la mer“ ließen wir den Tag noch einmal Revue passieren. Ein wunderschöner erster Tag an der Cote d’Azur ging zu Ende.

 

2. Le journal du mercredi – 17.9.2014: Saint Paul-de-Vence und Nice

von: Vera Waibel, Carolin Maschke, Miriam Kubach, Katharina Purr, Melissa Böpple, Theresa Hofelich, Mathis Palm

Am Mittwoch genossen wir einen schönen Tag in Nizza und Umgebung. Der Weg führte uns zuerst ins pittoreske Dörfchen St-Paul-de-Vence, wo wir die Gelegenheit bekamen das traditionell provenzalische Spiel Pétanque zu erlernen, welches uns von der jungen Französin Aurélie erklärt wurde. Ziel des Spiels ist es, Metallkugeln so nah wie möglich an eine Zielkugel zu stoßen, das so genannte cochonnet (dt. Schweinchen). Wichtig dabei sind vor allem Geduld und Präzision und wir hatten unseren Spaß auf dem berühmten Pétanqueplatz von St-Paul-de-Vence.

02-stpauldevence01 02-stpauldevence02

Anschließend bummelten wir noch durch das wunderschöne, alte Städtchen und deckten uns mit Souvenirs wie Karamell und Postkarten ein.

Unser nächster Halt war die Metropole Nizza. Zunächst durften wir die Stadt auf eigene Faust erkunden und wurden anschließend von einer stadtkundigen Führerin an die schönsten versteckten Ecken Nizzas geführt. Besonders gut gefielen uns der Platz Garibaldi sowie der Park Albert I mit seinen Wasserspielanlagen. Erwähnenswert waren die vielen Bauten im Eklektizismusstil der belle epoque, ein Baustil der sowohl griechische als auch gothische und italienische Baukunst vereint.

02-nizza01

Abschließend besichtigten wir den traditionellen Familienbetrieb Confiserie Florian. Wir wurden in die Herstellung von Rosen- und Veilchenschokolade eingeweiht und lernten, dass man Eisenkraut und Veilchen auch als kandierte Süßigkeiten genießen kann. Ebenfalls hautnah mit dabei waren wir bei der Produktion von Bonbons und durften uns durch eine Reihe von Süßigkeiten wie Nougat und kandierte Zitronenschalen naschen.

02-nizza02 02-nizza03

Nachdem wir mit dem Bus zurück in unser Quartier in Juan-les-Pins gefahren waren ließen wir den Abend am Strand ausklingen.

Alles in allem hatten wir einen tollen Tag in Nizza, manche verbrachten sogar einige Stunden am Strand und genossen das zwar stürmische aber dennoch schöne Wetter.

3.  Le journal du jeudi – 18.9.2014:  Grasse: Galimard und Espace Terroir

von: Valentin Herzer, Lars Engel, Jonas Neukamp, Marvin Kornhaas, Timo Harich, Michael Lelewkin, Daniel Güven

Nach dem allmorgendlichen Frühstück um 8:00 Uhr ging es eine Stunde später mit dem Bus Richtung Grasse – die Parfümstadt Frankreichs. Dort angekommen wurden wir in der Parfümschmiede der Parfümerie „Galimard“ von einer netten Dame begrüßt und durften uns anschließend zu zweit an sogenannte „Duftorgeln“ setzten. Das Ziel des heutigen Tages war eine eigene Zusammenstellung eines Parfüms. Anschließend ging die Gruppe ein paar Straßen weiter zur Fabrik der Parfümerie, in der die verschiedenen Düfte hergestellt werden. Ein netter Guide führte uns in ihrem „einwandfreien“ Deutsch durch die Fabrik und erklärte uns die beiden Herstellungsarten der Düfte: Zum einen die Destillationsvariante, indem ein Rohstoff mit Wasser vermischt und dieses Gemisch erhitzt wird, sodass der Wasserdampf den Geruch des Rohstoffs übernimmt. Bei der zweiten Variante wird ein Material auf Fett gelegt, wodurch wiederum das Fett den Duft des Materials annimmt. Des Weiteren erklärte sie die Aufgabe von sogenannten „Nasen“, welche durch ihr Talent aus vielen verschiedenen Düften Parfüme herstellen, die in wenigen Wochen bei Drogerien reißenden Absatz finden werden.

03-grasse01 03-grasse02 03-grasse03

Zudem erklärte sie die Unterschiede zwischen „Eau de Toilette“ (6% Parfüm, Alkohol, Wasser), „Eau de Parfum“ (12% Parfüm, Alkohol, Wasser) und dem „Parfum“ selbst (20% Parfüm, Alkohol). Am Ende der interessanten Führung konnte man im Laden der Parfümerie diverse Parfüms ausprobieren und erwerben.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Bus zu einem Laden außerhalb der Ortschaft, bei dem wir unser Mittagessen aus zahlreichen regionalen Produkten erhielten. Nachdem wir uns mit den Köstlichkeiten gestärkt hatten, erklärte uns der Besitzer des Ladens die Herstellung der diversen Spezialitäten, v.a. welche aus Oliven hergestellt wurden, die es in der Region „Côte d’Azur“ zur Genüge gibt. Am Ende des Aufenthalts durften wir sogar eine eigene Tapenade aus Oliven herstellen, die wir auch mitnehmen durften.

03-grasse04 03-grasse05

Wieder auf dem Campingplatz angekommen, hatten wir Freizeit, welche wir auch für einen Abstecher zum Strand nutzten. Aufgrund des letzten Abends der Studienfahrt gab es an diesem ein reichhaltiges Salatbuffet und diverses vom Grill. Zusammengefasst ein gelungener Tag.

 4. Le journal du vendredi – 19.9.2014: Antibes

von: Tobias Theuer, Michael Waibel, Vinzenz Mangold, Valentin Schnepf, Sulaksan Senthilrajah, Lukas Waibel

Am Freitagmorgen sind wir nach dem Frühstück mit dem Linienbus nach Antibes gefahren. Nachdem wir genügend Stadtpläne erhalten hatten und gemeinsam an den Stadtstrand gelaufen waren, bekamen wir zunächst drei Stunden Freizeit, die ein Teil am Strand und ein Teil in der Altstadt beziehungsweise am Yachthafen verbracht hat. So ergab sich noch ein letztes Mal, trotz des eher durchwachsenen Wetters, die Chance, im Meer zu baden. Um 14.00 Uhr trafen wir uns wie vereinbart vor dem Picasso Museum und hatten die Möglichkeit dieses gemeinsam zu besichtigen. Dabei konnte jeder selbst entscheiden wielange er im Museum verweilen wollte. Die Zeit bis zum nächsten Treffpunkt um 16.25 Uhr am marché couvert stand wiederum zur freien Verfügung. Nach einem leckeren Eis, das die Lehrer uns spendierten, wurden wir nun vom Präsidenten des Partnerschaftvereins im Rathaus empfangen. Nach einer kurzen Begrüßung, die von Frau Bücher – Greiner auf deutsch übersetzt und somit für alle verständlich gemacht wurde, gab es typische, provenzalische Häppchen und Getränke für alle. Danach fuhren wir zurück in die Unterkunft zum Abendessen und traten anschließend die lange Heimreise mit dem Bus zurück nach Schwäbisch Gmünd an.

04-antibes01 04-antibes02 04-antibes03 04-antibes04