Scheffold-Gymnasium

Schwäbisch Gmünd

Projekttage Teil 4: Das Finale (Aktion 49 von 50)

Schreiben, Redigieren, Veröffentlichen. Am letzten Schultag hatte die Scheffold-Redaktion noch einmal alle Hände voll zu tun, die finalen Ergebnisse der Projekttage 2022 in Form und Gestalt zu bringen. So galt es, alle Projekte noch einmal zu sichten, gleichzeitig darüber zu schreiben und zu bündeln, was in allen vier Tagen, die nun hinter “50 Jahre Scheffold-Gymnasium” lagen, an Eindrücken gesammelt werden konnte. Zum letzten Mal trafen sich die Teilnehmenden zur morgendlichen Routine, der Redaktionskonferenz. Im Vergleich zu Tag eins ging es jedoch etwas hektischer zu. Während am Dienstag noch mit Frühstück und Brainstorming die Woche entspannt-inspiriert geplant wurde, musste es am Freitag schnell gehen: Wer geht mit wem zu welchem Projekt? Wann? Was fehlt noch? Was brauchen wir noch an Infos, die nachträglich eingeholt werden müssen? Anschließend wuselten Redakteure durchs Schulhaus voller motivierter und freuderfüllter Schüler*innen.

Von Projekten, die täglich außer Haus stattfanden, trafen einige Foto-Impressionen ein. Neugierig klickte sich die Redaktion durch Bilder des Mountainbike-Projekts (Herr Miano, Herr Abele) oder Herrn Haß-Feuchters “Thematisches Wandern” (mit Unterstützung von Frau Rauhut und Herrn Wonnenberg). Während die Mountainbiker sich durch den Ostalbkreis radelten und abschließend sogar einen tricky Trail bestanden, kümmerten sich die Wanderer um Nachhaltigkeit wie #gmuendfuermorgen oder die Wildbiene, besuchten OB Richard Arnold oder informierten sich im Schwäbisch Gmünder Klärwerk, was mit unserem Abwasser passiert.

Fast nebenbei wurden noch Texte für die An-Moderation des Bühnenprogramms auf dem Schulfest geschrieben und Wegweiser sowie Preislisten erstellt. Bereit für das Schulfest und stolz auf die kreierten Texte freut sich die Redaktion auf die Abschlussfeierlichkeiten am Samstag und wünscht allen Teilnehmenden viel Spaß!

(Manuel Mayer und Diana Magg)

Doch bevor es zum Schulfest geht, gibt’s hier die Texte von Tag 4:

Quiz-App: Das Scheffold digital kennenlernen

Computer, Technik und Codieren – schon die ganzen Projekttage über befasste sich das Scheffold-Quiz-App-Team mit Fragen rund um das Scheffold-Gymnasium und allem drum herum. Das Ziel? Sie wollen ihre eigene App entwickeln, bei der Fragen über die Schule beantwortet werden sollen. Mitwirkende, wie Karl Bechthold, empfanden die Woche als „informativ“ und resümierten, dass die Projektwoche ihren Horizont erweitert hat. Als Reporter hatten wir die Möglichkeit die App zu testen, um besser zu verstehen, an was in den Projekttagen gearbeitet wurde. Ohne viel vorwegzunehmen, beinhaltet die App 26 interessante Fragen (Stand: 22. Juli 2022), deren Antworten im Schulhaus zu entdecken sind. Somit erhalten Eltern und andere Schüler die Chance, mehr über das Scheffold zu erfahren. Die App kann mit einem speziellen QR-Code heruntergeladen werden, dieser funktioniert jedoch nur für Android-Nutzer. Am Campusfest ist der QR-Code für alle Interessierten im Schulhaus aufzufinden.

(von Melissa Dreschner, J1 und Nicole Rau, 10b)

Babysitter-Diplom am Scheffold

Viele junge Mädchen und Jungen haben erfahren, wie es ist ein Baby großzuziehen. Heute, am Freitag den 22.07.2022, haben wir das Babysitter-Projekt interviewt.

Von 15 Teilnehmern sind leider nur 13 erschienen, da zwei erkrankt sind. Der Großteil waren Mädchen, was uns nicht überrascht hat. Die Babys waren natürlich nicht echt, jedoch wogen die Puppen ungefähr gleich. Es gab mehrere Puppen um die sich die Schüler und Schülerinnen kümmern durften. Die Schüler haben Grundlagen gelernt wie das Halten von Säuglingen und Kleinkindern, das Wechseln von Windeln und das Waschen der Kinder in der Badewanne. Eine Schülerin bezeichnete das Projekt als sehr „hilfreich“ und eine andere sagte, dass es „sehr viel Theorie“ war.

Zum Abschluss mussten alle einen Test schreiben, der das Wissen der Schüler und Schülerinnen abfragte. Ist der Test einmal bestanden, bekommen die Teilnehmer ein Diplom.

(von Moritz Kühn J1, Aaron Zeeb 6a)

Fechten – ein Sport mit vielen Möglichkeiten

Spannende Fechtkämpfe von Dennis und Fabian aus der 5. Stufe, das werden wir am Samstag beim Schulfest sehen.

Einige Schülerinnen arbeiten jetzt in den Projekttagen mit Herr Mangos und Frau Blücher-Greiner genau darauf hin, einmal so wie diese beiden Fechten zu können. Hierfür lernen sie Techniken wie Quart, Six, Oktave und die wichtige Beinarbeit mit dem Ausfall. Das ist zwar ziemlich anstrengend, doch die Schülerinnen wollten ja auch ein sportliches Projekt mit körperlicher und geistiger Anstrengung. Zudem war dies, laut eigener Aussagen, das Beste der zu Wahl gestellten Projekte, weil es ihnen Spaß macht neue Sportarten auszuprobieren.

Das witzige Dehnen ist jeden Tag das erste, was die Mädchen mit Frau Blücher-Greiner machen, dann kommt das Üben der speziellen Beinarbeit dran. Danach üben sie die Kampftechniken mit dem Ausfall.

Fechten ist zwar eigentlich ein teurer Sport, denn das Florett und die Schutzkleidung sind sehr kostenintensiv, doch das Fechtzentrum Heidenheim war so freundlich und lieh den Fechtern Ausrüstung zu einem sehr fairen Preis aus – den Rest der Kosten spendierte die Schulleitung. 

(von Lasse Rathgeber, Thanusan Sathanandarajah und Jonas Weber, 6c)

Kreatives Malen mit Schwung

Sie malen, sie spritzen, sie werfen mit Eiern und sind durchaus kreativ: Action-Painting. In dem Projekt werden Schüler/-innen dazu aufgefordert ihrer Kreativität freien Lauf zulassen. Beispielsweise werfen sie mit farbengefüllten Eiern oder Dart-Pfeilen auf Papier. Wichtig dabei ist: Sie durften nicht geplant vorgehen. Drei Schülerinnen beschrieben dabei das Projekt als „bunt“. So sahen auch die Bilder der Schüler/-innen aus. Bunt und wild. Auch im Schulhaus kann man die Schüler dieses Projekts gut von den anderen unterscheiden, denn sie selber sehen aus, wie ihre fertigen Kunstwerke. Ein paar Bilder wurden leider aussortiert, da sie zu „geplant“ aussahen. Als wir die Lehrkraft fragten, warum dies so sei, antwortete sie nur: „Die Diskussion lassen wir“. Die Bilder wurden nicht nur im Schulhaus angefertigt, sondern auch an Orten wie neben dem Amphitheater oder vor unserer Schulmensa. Dieses Projekt ist nicht wie der „normale“ Kunstunterricht, es ist etwas komplett Neues und eine ganz neue Erfahrung.

(von Moritz Kühn J1, Aaron Zeeb 6a)

SCORA-Mit Gutem Beispiel vorangehen 

Das Projekt SCORA (SCHOOL OPPOSING RACISM AND ANTISEMITHISM) wurde vom Regierungspräsidium Stuttgart aufgegeben und soll uns passend zum Israel-Austausch die israelische Kultur näherbringen. Die Schüler und Schülerinnen erfahren mithilfe der Projektleiterinnen Frau Helming und Frau Micheaux, was Israel ausmacht und wie das Land mehr zu bieten hat als nur politische Auseinandersetzungen und Konflikte. Hierbei steht auch der kommende Seminarkrus “Israel” im Blick. Offenheit und das Verständnis für andere Kulturen und Religionen werden hier beispielsweise durch das Kochen von Humus, der Erlernen der spannenden Geschichte, das Ausüben einer Kampfsportart, aber auch das Auseinandersetzen mit antisemitischen und rassistischen Sprüchen erfahren. In diesem Projekt geht es vor allem um Verständnis. Die Schüler und Schülerinnen erlernen hier das gemeinsame Zusammenleben verschiedener Kulturen, besonders der israelischen Kultur. Sie erfahren, welche Auswirkungen antisemitische Sprüche, aber auch rassistische Beleidigungen auf Menschen bzw. eine ganze Kultur haben können. 

Viele haben dieses Projekt gewählt, da sie sich mit dem Genre Israel befassen wollen, aber auch weil sie zeigen wollen, dass Hass jeglicher Form, sei es Antisemitismus, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit oder Religionshass nichts in der Welt, aber vor allem nicht an der Schule verloren haben. 

Die Schüler und Schülerinnen wollen die Menschen informieren, zeigen, dass Israel so vielseitig und bunt ist wie es den meisten nicht bewusst ist. 

Hoffentlich wird auch jedem durch die Plakate, welche am Campusfest ausgehängt werden, klar, wie wundervoll es ist ein multikulturelles Land und eine multikulturelle Schule gegen Rassismus und Antisemitismus zu sein.

(von Amanpreet Birdi, J1)

“Garage Band” und Malerei

„Wie klingt das Scheffold?“. Nachdem bereits die Scheffold-Symphonie von Yannick Groß so gut ankam, waren viele Schüler motiviert ihr eigenes Bild vom Scheffold zu kreieren. Künstlerisch, aber auch musikalisch ging es dabei die letzten Tage in diesem Projekt zu. Mit der technischen Unterstützung von Herrn Stahl gestalteten die Schüler Kunstwerke auf Leinwänden, die eine Musikgruppe letztlich vertonte. Das Besondere daran: Die Bilder sind verbunden mit Bewegungsmeldern, welche die komponierten Stücke spielen, sobald man an ihnen vorbeiläuft.

Das Musikteam beschäftigte sich auch nebenbei mit dem Thema „Improvisation“ und studierte zusätzlich mehrere Stücke ein. „Die Schüler haben tolle Arbeit geleistet“, schwärmt Frau Foley. Dabei arbeiteten die Schüler mit allen möglichen Instrumenten. Vor allem wurde auch digital mit der App „Garage Band“ gearbeitet. Das Experimentieren und zusammenarbeiten mit verschiedenen Farben und Klängen machte den Schülern „sehr viel Spaß“. Auf vielfältigste Art und Weise kamen dadurch die schönsten und kreativsten Werke zusammen, auf die das Projektteam sehr stolz sein kann. 

(von Annika Aßmann, J1)

Über Steine, Wiesen und Asphalt-Mountainbike

Mit einer abenteuerlustigen Fahrt mit dem Fahrrad beschäftigte sich das Projekt “Mountainbike”, welches von Herrn Miano geleitet wurde. Hier haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihre Fahrräder geschnappt und haben bei gutem Wetter neue Tricks und Techniken kennengelernt. Sei es das längere Stehen auf der Stelle, das Abfahren oder das Tracefahren – in diesem Projekt wurde nichts ausgelassen. Der Fokus hierbei lag auf dem Antrainieren und Ausbauen der eigenen Fähigkeiten.
Die Schüler und Schülerinnen hatten besonders viel Freude bei dem Erlernen neuer Techniken und dem Fahren des Fahrrads mit Freunden bei gutem Wetter, und genau dieses Ziel hatten sie sich für die Projekttage gesetzt.

(von Amanpreet Birdi, J1)