Scheffold-Gymnasium

Schwäbisch Gmünd

Berlinfahrt der 10er (Aktion 41 von 50)

Dienstag 21.06.

Nach einer kurzen Nacht begann unser Dienstag ganz nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ mit dem Frühstück um 6:40 Uhr. Gleich beim Betreten des Frühstückssaals bemerkten wir, dass dieser nach dem Vorbild der früheren Besatzungsmächte Deutschlands in eine französische, eine sowjetische, eine britische und eine amerikanische Zone unterteilt war. An diesem Tag frühstückten wir in der britischen Zone. Frisch gestärkt durch das leckere Frühstück, machten wir uns auf den Weg zum Ostbahnhof, der direkt neben unserem Hotel lag. Dabei teilten wir uns klassenweise in zwei Gruppen auf. Während die Parallelklasse mit Frau Magg und Herrn Hohloch in Richtung des Museums Europäischer Kulturen aufbrach, begaben wir uns mit Frau Helming und Herrn Haß-Feuchter zunächst in den Botanischen Garten. Wir bestaunten die Vielfalt der Pflanzen und waren begeistert vom großen Tropenhaus, das den Dschungel nach Berlin bringt. Besonders faszinierend fanden wir den Wasserfall, welchen man auf Trittsteinen durchqueren konnte. Danach legten wir zu Fuß die kurze Strecke zum Museum Europäischer Kulturen zurück. Dort trafen wir unsere Parallelklasse, die nun auf dem Weg zum Botanischen Garten war. Im Museum besuchten wir die aktuelle Ausstellung, dessen Highlight das Flechten von Freundschaftsarmbändern war. Daraufhin überreichte ein Schüler Frau Helming ein Freundschaftsarmband, worüber sie sich sehr freute. Die anschließende Mittagspause konnten wir selbständig in verschiedenen Restaurants verbringen. Als nächsten Programmpunkt besuchten wir das Denkmal für die ermordeten Juden Europas, das von den meisten Berlinern Holocaust-Mahnmal genannt wird. Die dort herrschende, bedrückende Atmosphäre brachte uns alle zum Nachdenken. Diese Gedanken konnten wir in der Führung mit unserem Guide besprechen und ordnen. Der darauffolgende Besuch des zugehörigen Museums erlaubte uns tiefere und persönlichere Einblicke in die Geschichte der Juden. Danach verbrachten viele von uns ihre freie Zeit am Brandenburger Tor. Den Abend wollten wir mit der Fête de la Musique ausklingen lassen, wobei es aufgrund der Musikrichtung zu gespaltenen Meinungen kam. Nach diesem ereignisreichen Tag fielen wir vollkommen erschöpft ins Bett.

Franziska, Luisa und Katharina

Der 5.Tag unserer Berlinreise

Der 5. Tag der Berlinfahrt der Stufe 10 vom Scheffold-Gymnasium hat gestartet. Es geht für die Schüler*innen und Lehrer*innen, nach einer aufregenden Woche in Berlin, wieder zurück nach Hause.

Die Schüler*innen und Lehrer*innen sind um Punkt 7:40 zum Frühstück erschienen. Wie jeden Tag hatte die Stufe eine halbe Stunde, um zu frühstücken, und diese wurde auch ausgenutzt, um das heutige Ereignis, die Heimreise, zu besprechen.

Wie geplant sind die Schüler*innen und Lehrer*innen gleich nach dem Frühstück ein letztes Mal in ihre Zimmer, um ihr Gepäck zusammen zu packen und auszuchecken. Um 8:45 wurden dann die Zimmer verlassen, um zu dem gegenüberliegenden Bus & Bahnhof zu laufen und dort mit dem bereits dort wartenden Busfahrer das Gepäck einzuladen. Kurz danach um 9:00 sollte die Busfahrt dann auch schon losgehen.

Tagebucheintrag von unserer Rückreise aus Berlin

Warum bekommen wir nichts pünktlich hin? Jetzt ist es schon 9.20 Uhr und wir warten immer noch. Das kann doch nicht sein! Auch bei der Hinfahrt haben wir uns verspätet. Da war es der Bus der nicht kam, aber jetzt sind es, wer hätte es gedacht, die Lehrer*innen. Endlich fahren wir los! Wir wollten vor 23 Minuten losfahren. Ich hoffe, dass wir trotzdem einigermaßen rechtzeitig an der Schule ankommen.

Zwischen 11:00 und 12:00 Uhr wurde dann die erste Pause eingelegt. Der Busfahrer fuhr die ganze Stufe zu dem nächstgelegenen Mc Donald´s bei dem sie ihre Mittagspause abhielten.

Wir sind gerade fertig mit essen und sind wieder Richtung Bus gelaufen, als ich etwas bemerkte. Ich habe zu meiner Nebensitzerin gesagt : „Der Reifen da sieht aus als hätte er einen Platten!“ In dem Moment habe ich mir gedacht, dass das nicht wahr sein kann und warum der Bus mit dem Platten überhaupt fährt. War ja klar, dass das uns wieder passiert.

Als sie dann um 12:15 weiter fuhren, machte ein Lehrer eine Durchsage, dass es einen weiteren Stopp geben sollte, um den Reifen zu überprüfen.

Wir sitzen im Bus und sind losgefahren, vor ein paar Sekunden ist einer der Lehrer aufgestanden und zum Mikrofon gelaufen. Als er dann gesagt hat, dass wir gleich noch einmal einen Stopp einlegen müssen, weil der Druck des Reifen gemessen werden muss, musste ich lachen. Warum passiert so etwas immer unserer Klasse?

Nachdem der Druck des Reifens gemessen wurde, wurde gesagt, dass man ein Autohaus aufsuchen muss, da der Reifen, wegen dem Platten, gewechselt werden muss.

Wir haben gerade erfahren, dass wir ein Autohaus aufsuchen müssen. Diese Nachricht, hat uns Schüler*innen besonders erfreut. Das heißt, dass wir nun noch länger in dem Bus sitzen müssen und dass wir auf jeden Fall nicht bis um 17 Uhr an der Schule sein werden. Das war aber von Anfang an schon klar. Haben wir jemals etwas pünktlich geschafft?

Als circa zwei Stunden später um 14:45 Uhr endlich ein Autohaus in einem kleinen Ort namens Schleiz gefunden wurde, wurde die ganze Stufe beauftragt, aus dem Bus auszusteigen, um dort zu warten.

Das heißt dann mal wieder warten, warten und warten. Ich kann von Glück sagen, dass es direkt neben dem Autohaus einen Einkaufsladen gibt. Zu dem gehen viele Schüler*innen, um ihren Proviant aufzufüllen. Keiner von uns Schülern weiß, wie lange es dauern könnte.

Die Schüler*innen und Lehrer*innen saßen nun vor dem Autohaus und warteten auf ihren Bus.

Wir sitzen jetzt auf dem Parkplatz des Autohauses auf der Fensterbank, da es keine Sitzmöglichkeiten gibt. Außerdem gibt es keinen richtigen Schatten, was bedeutet, dass wir in der prallen Sonne sind und vorbeifahrende Autos anschauen.

Die ganze Reparatur hat circa eine Stunde gedauert. Wir mussten also alle unsere Eltern benachrichtigen, dass es noch länger dauert, als es nach dem Druckmessen der Fall gewesen war. Aus 17 Uhr wird also mindestens 18-19 Uhr.

Um 16:00 ging es dann weiter, um nur 1 ½ Stunden später wieder eine Pause einzulegen. Der Busfahrer fuhr nun auf einen kleinen Parkplatz neben einem größeren Wald.

Viele Schüler*innen mussten auf die Toilette. Als wir jedoch den Parkplatz gesehen haben, dachte ich mir: „Toll! Und es hieß, dass wir jetzt auf einen Parkplatz mit Toilette fahren.“ „Ich finde die Toiletten, die es auf dem Parkplatz gab, sehr schön, aber auch für niemanden sichtbar, denn sie existierten nicht. Nun mussten wir also in den Wald…

Eine halbe Stunde später ging es dann weiter.

Jetzt fahren wir endlich weiter, gerade hat der Busfahrer gesagt, dass wir noch ungefähr 1,5 Stunden brauchen werden, bis wir endlich Heimkommen. Von der angesetzten Ankunftszeit um 17 Uhr wird also, nach den vielen Problemen, ungefähr 19.45 Uhr.

Als sie dann schließlich an dem Parkplatz im „Schulzentrum Strümpfelbach“ ankamen, warteten dort schon die Eltern, Bekannten und Liebsten und empfingen sie herzlich.

Von Tamara Groß und Anna Mayer