Scheffold-Gymnasium

Schwäbisch Gmünd

Klasse 9b erkundet das Deutsche Museum in München

Freitagmorgen, 6 Uhr 30, Bahnhof Schwäbisch Gmünd. Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b und auch Frau Schüle und Herr Fleischer sind pünktlich vor Ort. Möglicherweise wirkt das motivierend auf die DB, auf jeden Fall kommen wir zur geplanten Zeit in München an. Die vielen verschiedenen Abteilungen des Deutschen Museums und die zahlreichen verschlungenen Wege hindurch können schon verwirren, daran ändern weder der Plan auf Papier noch die entsprechende App etwas. Nach einer ersten Phase der Orientierung sind wir um 11 Uhr gespannt auf die Hochspannungsexperimente. Es blitzt und kracht – „bitte jetzt die Ohren schützen“ – das ist trotz des Lärms, den eine von den Versuchen mitgerissene Besuchergruppe verbreitet, sehr beeindruckend. Der Zufall spielt den beiden Lehrkräften dann eine wichtige Information über die neue Abteilung zur „Virtual Reality“ zu, und so tauchen die Schülerinnen und Schüler für 30 Minuten ein in verschiedene Welten. So fliegt zum Beispiel Otto Lilienthal bei seinem ersten Flugversuch über unsere Köpfe oder wir besuchen den Mond und bewegen uns in einem Fahrzeug über die holprige Mondlandschaft.

Hochspannung

Die anschließende Experimentalvorführung mit flüssigem Stickstoff ist ein eher klassisches Programm, mit dennoch verblüffenden Phänomenen. Zwischen diesen gemeinsamen Aktionen erkunden wir in kleinen Gruppen weitere Abteilungen wie Schifffahrt, Physik, Astronomie, Nano-Science und Pharmazie, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Zum Deutschen Museum gehört auch noch das Verkehrsmuseum in der Nähe der Theresienwiese. Dorthin laufen wir – „Wie lang ist es noch?“ – bei durchwachsenem Wetter und verbringen noch eine kurze Zeit zwischen alten und ganz alten Fahrzeugen, ehe uns der öffentliche Nah- und Fernverkehr fast pünktlich nach Schwäbisch Gmünd bringt und ins wohl verdiente Wochenende entlässt.