Scheffold-Gymnasium

Schwäbisch Gmünd

Scheffold-Gymnasium als „MINT-freundliche“ Schule ausgezeichnet

Fachkräftemangel in Deutschland droht, weshalb die Bedeutung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik weiter zunimmt. Diese so genannten MINT-Berufe bzw. Unterrichtsfächer an der Schule sind Garanten für wirtschaftlichen Erfolg, der bereits im schulischen Umfeld angelegt wird. Das Scheffold-Gymnasium in Schwäbisch Gmünd wurde nun in Reutlingen im Rahmen des 4. Kongresses MINT ZUKUNFT SCHAFFEN als eine von 23 weiteren Schulen in Baden-Württemberg als „MINT-freundliche“ Schule ausgezeichnet. Landesweit wurde somit die Zahl von 200 „MINT-freundlichen“ Schulen erreicht. Die Ehrung der Schulen in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Frau Dr. Susanne Eisenmann sowie der Kultusministerkonferenz (KMK). Die Ehrung für das Scheffold-Gymnasium nahmen die hauptverantwortlichen Lehrkräfte, Studiendirektorin Susanne Wiker und Oberstudienrat Dr. Holger Fleischer, entgegen.

Grundlage für die Auszeichnung ist, dass an Schulen nicht nur Mindeststandards im MINT-Bereich erzielt werden, sondern Aktionen stattfinden, die über die Vorgaben des Bildungsplans hinausgehen. So musste das Scheffold-Gymnasium nachweisen, dass es Zusatzangebote zum naturwissenschaftlichen Profil, welches es neben Musik und Spanisch anbietet, stellt. Dazu gehört beispielsweise eine eng verzahnte Kooperation mit der Gmünder Wissenswerkstatt EULE über sämtliche Klassenstufen hinweg, welche von Susanne Wiker koordiniert wird. Darüber hinaus wird in der Oberstufe ein Mathematik-Vertiefungskurs angeboten, an dessen Ende eine Prüfung an der Universität Stuttgart steht. Ferner veranstaltet das Gymnasium jährlich einen naturwissenschaftlichen Adventskalender, stellt mit der Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) sicher, dass Kooperation mit Firmen vor Ort wie Bosch, FEM und UNICORE stattfindet, und bildet Schülerinnen und Schüler zu Tablet-Mentoren aus, die sowohl Mitschülern als auch dem Kollegium zur Verfügung stehen. Ebenso im Fokus müssen die Teilnahme an Wettbewerben stehen und AGs im MINT-Bereich angeboten werden, wie z.B. die „Scheffold-Forscher“ durch Holger Fleischer. Außerdem wird auf die Zusammenarbeit mit dem Landesgymnasium für Hochbegabte Wert gelegt, wobei Zehntklässler die Betreuung von Grundschulklassen im ChemTech Kinderlabor beim Experimentieren übernehmen. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass Theorie mit Praxis bereits im schulischen Umfeld miteinander verzahnt werden.

Insgesamt will die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen werben und die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will „MINT Zukunft schaffen!“ gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

„Mehr und mehr wird die Sicherung der Fachkräftebasis darüber entscheiden, ob wir als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleiben und weiter wachsen werden. MINT-Fachkräften kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, die anstehenden Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Der Grundstein dafür wird in unseren Schulen gelegt, die die jungen Menschen dazu ertüchtigen sollen, den Wandel vor allem als Chance und als Gestaltungsaufgabe zu begreifen. Die MINT-freundlichen und die Digitalen Schulen gehen dabei mit innovativen Konzepten voran“, ergänzte Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt bei den Arbeitgebern Baden-Württemberg.

Auf dem Bild zu sehen sind von links: Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt Arbeitgeber Baden-Württemberg; Dr. Holger Fleischer und Studiendirektorin Susanne Wiker, hautpverantwortliche Lehrkräfte am Scheffold-Gymnasium; Harald Fisch, Geschäftsführer “MINT Zukunft schaffen!”; Thomas Schenk, Vorsitzender SCHULEWIRTSCHAFT Baden-Württemberg